Merhaba

Merhaba - "Guten Tag!"

Merhaba ist ein Verein zur Förderung Deutsch - Türkischer Begegnung.

Seit 1971 engagieren sich Deutsche, Türken und andere Ausländer aus Koblenz und Umgebung gemeinsam für ihre Ziele. Die Begegnungsstätte ist Anlaufstelle, Lernort und Treffpunkt für türkische Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien und darüber hinaus für andere interkulturell engagierte Gruppen.

Die Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Merhaba befinden sich im Stadtteil Koblenz-Neuendorf, im vierten Stock des Altbaus der Willi-Graf-Schule, Handwerkerstr. 12-14. Die Angebote des Vereins sind vielfältig. Zum einen werden Integrationshilfen, vor allem für Kinder, Jugendliche und Frauen in Form von Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung, Ferienprogramme, Theaterbesuche, Kontakte zur Berufsberatungen und Deutschkurse geboten.

Die Hausaufgabenhilfe findet montags bis donnerstags von 14 Uhr 30 bis 17 Uhr statt und wird täglich von ca. 50 Kindern besucht. Des weiteren fördert Merhaba die kulturelle Begegnung mittels Veranstaltungen wie z.B. Grillfesten, gemütlichen Abenden und Ausflügen.

Außerdem vertritt die Begegnungsstätte die Interessen der in Deutschland lebenden Türken z.B. durch die Zusammenarbeit mit den Schulen im Stadtteil oder in Form des Ausländerbeirats.

Um dieses vielfältige, wichtige Angebot aufrechterhalten zu können ist der Verein auf Mithilfe in Form von ehrenamtlichen Helfern, zahlenden Mitgliedern und Spenden angewiesen.

Merhaba - einer der ältesten Vereine in Koblenz - ist Anlaufstelle, Lernort und Treffpunkt für türkische Kinder, Jugendliche, Frauen und Familie und darüber hinaus für andere interkulturell engagierte Gruppen in Koblenz seit nunmehr 25 Jahren.

Gegründet wird Merhaba am 11. März 1982. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) übernimmt die Schirmherrschaft, Frau Fatma Altintok ist zur ersten Vorsitzenden gewählt. Interkulturelle Arbeit wird in unserem Verein großgeschrieben und ist auch in der Satzung als Ziel verankert:

"Der Verein fördert die Integration der türkischen Mitbürger in deutsche Lebensverhältnisse und pflegt Begegnung zwischen Deutschen und Türken. Er führt Maßnahmen durch, die es insbesondere türkischen Kindern, Jugendlichen und Frauen ermöglichen, unter Wahrung ihrer kulturellen Identität, sich in deutsche Lebensverhältnisse zurechtzufinden. Er wirbt unter Deutschen um Verständnis für türkische Lebensgewohnheiten. Seine Aktivitäten verfolgen das Ziel, gegenseite Vorurteile abzubauen und streben ein gedeihliches Miteinander von Türken und Deutschen in Koblenz an."

Räume für die vielen Aktivitäten werden inder alten Willi-Graf-Schule in der Handwerkerstraße 12-14 in Koblenz-Neuendorf gefunden. Im November 1982 ist es dann soweit. Mit einem großen Fest kann die Vereinsgründung und Einweihung der Begegnunsstätte gefeiert werden.

Zu den Aktivitäten unseres Vereins gehören das Angebot einer regelmäßigen Hausaufgabenhilfe für über 40 Kinder und Jugendliche. Durch unsere kontinuierliche Arbeit in der Hausaufgabenhilfe haben wir dazu beigetragen, dass die Kinder und Jugendlichen im Schul- und Berufsleben vorankamen oder weiterführende Schulen erfolgreich besuchen konnten. Einige haben ihr Studium bereits beendet, anderen studieren noch. Finanzielle Unterstützung erhält dieses Angebot auch von der Stadt Koblenz. Weiterhin bieten wir Freizeitprogramme in den Oster- und Herbsferien an. Die Kosten für die Freizeiten werden von den Eltern oder, wenn dieses nicht möglich ist, von Mitgliedern des Vereins und von Merhaba getragen. 

In der Begegnungsstätte finder aber nicht nur Kinder und Jugendliche Möglichkeiten zum Austausch. Auch Frauen und Familien kommen gerne hierher. Für Frauen gibt es - in Zusammenarbeit mit dem AWO Migrationsdienst und der Kath. Familienbildungsstätte - Angebote zu speziellen Themen, wie z.B. Infoveransaltungen für Schwangere, monatliche Treffen für ältere Frauen, und vor allem Deutschkurse für ältere Frauen oder Ehefrauen, die neu aus der Türkei kommen.

Weitere wichtige Veranstaltungen sind z.B. Feste, Infor- oder Filmabende, mit denen unter der nichttürkischen Bevölkerung für Sitten und Bräuche aus dem Heimatland geworben wird. Die regelemäßige Beteiligung an den interkulutrellen Wochen ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Finanziert wird dieses große Angebot an Aktivitäten, von denen hier nur ein Teil dargestellt werden kann, durch Spenden und vor allem über die Beiträge unserer ca. 50 Mitglieder. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen wäre Merhabe nicht überlebensfähig. Und auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen in Koblenz, insbesondere in Koblenz-Neuendorf läuft sehr gut.