Die Kinderspielstadt Schängelheim öffnet ihre Pforten

Eine Kinderspielstadt ist angelehnt an die Strukturen einer echten Stadt. Kinder können sich hier spielerisch Funktionsweisen von Gemeinwesen, Demokratie, sowie ökonomischen und ökologischen Aspekten aneignen. Diese, oft schwer zugänglichen Aspekte des alltäglichen Lebens werden auf kindgerechte Weise vermittelt und so für Kinder begreif- und erlebbar gemacht.

Durch das breite Angebot an Mitmachmöglichkeiten kann sich jedes Kind, wie in einer realen Stadt, nach eigenen Interessen und Fähigkeiten in die „Gesellschaft“ einbringen und wird so zu einem wichtigen Teil des Ganzen -Nicht jeder ist zum Bürgermeister geboren, leistet aber in der Schreinerei einen wichtigen Beitrag-.

Alles was in der Kinderspielstadt getan oder hergestellt wird, hat einen echten Wert. So werden sowohl die Arbeitsleistungen, als auch Dienstleistungen und Waren mit der stadteigenen Währung bezahlt.
Vom verdienten Lohn werden Steuern gezahlt. Fürs Radio fallen Gebühren an.
Es finden demokratische Wahlen des/ der Bürgermeisters /in und des Stadtrates statt. Welcher wiederum bspw. über die Stadtfinanzen - vielleicht gibt`s ja Steuersenkungen...- oder den Straßenausbau entscheidet.

Schreiner, Beautysalon, Schneider, Bank, Post, Stadtverwaltung, Arbeitsamt, Radio, Fernsehen, Zeitung, Juwelier, Gärtner und, und, und... Natürlich darf auch der kulturelle Zeitvertreib nicht fehlen. Vielleicht im Theater oder bei einer Talentshow? Oder aber als Straßenkünstler in den Schängelheimer Gassen. Hier ist für jeden was dabei. Und wenn es irgend etwas noch nicht gibt, dann gibt es viele Wege in Schängelheim selbst (kre)a(k)tiv zu werden.

Und die Erwachsenen?!?
Die Kinder werden selbstverständlich von einem großen Stab aus ehrenamtlichen, speziell geschulten Betreuern beaufsichtigt.
Ansonsten haben Erwachsene keinen Zutritt!
Es gibt einen Elterngarten und die Möglichkeit einer Stadtführung durch das Touristikbüro. Unter bestimmten Umständen kann man auch ein Besuchervisum beantragen.

Jeden Freitag ist Stadtfest bei dem auch für die Eltern die Stadttore geöffnet werden. Die Zeiten werden noch bekannt gegeben.
Am 12.07.2019 findet unser traditionelles Festungsfest statt.

 

 

 

Zeitraum:                    01.07. - 09.08.    Anmeldeschluss:         21.06.2019
Betreuungszeiten:      08:30 - 17:00      Elternabend:                26.06.2019
Teilnahmealter:           6 bis 15 Jahre    Teilnehmerbeitrag:                60,-€
                                                                         (je Woche)                 20,-€ Shuttlebus



                               

 

Hier finden Sie unsere Info- und Anmeldeunterlagen

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Rückblick

 


 

Stadtranderholung 2018

Der AWO Kreisverband Koblenz-Stadt e.V. führte im Jahre 2018 seine 68. Stadtranderholung in den ersten vier Wochen der Sommerferien durch. Sie fand vom 25.06.2018 bis zum 20.07.2018 auf dem Gelände des Fort Asterstein (Stadtteil Asterstein) statt. Es standen je Woche 140 Plätze für Kinder im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren zur Verfügung. Insgesamt nutzten mehr als 250 Kinder und Jugendliche unser Angebot, das sich aus Spiel-, Sport- und Kreativangeboten zusammensetzte.

Erstmals wurde ein reines Workshopsystem eingeführt, sodass die Kinder je nach Interesse, mehr oder minder ihr Programm selbst zusammenstellen konnten. So gab es bspw. Theater-, Trickfilm-, Graffiti-, LandArt-, Puppentheater-, Stockbrot-, Riesenseifenblasen-, Gruppen- und Gesellschaftsspiel- Workshops. Natürlich durften Klassiker wie Fußball, Tanzen, Singen, Basteln und Malen nicht fehlen. Der Künstler Arne Witt, führte seinen Graffiti- Workshop im Rahmen des Landesprogramms „Jedem Kind seine Kunst“ durch. Abgerundet wurde das Programm durch Workshopübergreifende Aktionen, wie der Einsatz unserer Hüpfburg, Wasserspiele, Olympiade etc.

Jeden Freitag führten wir Elternnachmittage durch, wo die Kinder ihren Eltern zu Kaffee und mitgebrachtem Kuchen ihre Werke und Aufführungen darbieten konnten. Diese Nachmittage waren stets sehr gut besucht.

Am 06.07. fand unser traditionelles Festungsfest statt. Hier boten die Kinder ein buntes Programm für die zahlreichen Besucher.

Insgesamt waren 35 Betreuer im Alter von 16 – 69 Jahren, sieben Küchenhelfer, eine Reinigungskraft und zwei Leitungspersonen während der Maßnahme im Einsatz. Jeder Kindergruppe von etwa 15 bis 20 Kindern standen zwei bis drei Betreuer zur Verfügung. Zusätzlich waren weitere Betreuer als „Springer“ im Einsatz. Unter den Betreuern waren auch in diesem Jahr sieben, sowohl weibliche als auch männliche, Geflüchtete aus Syrien und dem Iran.

Die Stadtranderholung des AWO Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V. ist eine integrative Ferienmaßnahme. Auch in diesem Jahr konnten durch die Kooperation mit der Lebenshilfe Koblenz e.V. zwei beeinträchtigte Kinder an der Ferienmaßnahme teilnehmen. Darüber hinaus konnten 34 geflüchtete Kinder und Jugendliche eine unbeschwerte Ferienzeit verbringen.

Ferienspaß auf dem Fort Asterstein

Stadtranderholung 2015

Mit einem sonnigen Grillfest im großartigen Innenhof des Fort Asterstein endete die diesjährige Stadtranderholung des AWO Kreisverbandes Koblenz-Stadt e.V. Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiter sorgten für Spiel, Spaß und das leibliche Wohl der Kinder und Jugendlichen.

Über 150 junge Menschen spielten, bastelten, machten beispielsweise Stockbrot oder verschiedene Ausflüge während der ersten vier Sommerferienwochen. Unter anderem ging es in den Zoo und in das Piratenland nach Neuwied, in die Playmobilausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein oder in den Kletterwald nach Bendorf-Sayn.

Neu in diesem Jahr war da Projekt „Jedem Kind seine Kunst“. Unter der Leitung von Anna Tiedemann erschufen einige Kinder aus Naturmaterialien zahlreiche Kunstwerke, die beim Festungsfest zur Halbzeit der Stadtranderholung auf dem Fort bewundert werden konnten.

Auch in diesem Jahr waren wieder Kinder angemeldet, die in Kooperation mit der Lebenshilfe auf der Ferienfreizeit betreut und integriert werden konnten. Zudem fanden auch 10 Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien in diesem Jahr ihren Platz in den Kindergruppen. In Zusammenarbeit mit der Initiative „WiRR - Willkommenskultur Rechte Rheinseite“ und dank Spenden wurde deren Teilnahme möglich gemacht, und sie sorgten dank ihrer unterschiedlichen Herkunft und Sprachkenntnisse für eine bunte Mischung auf dem Fort.

Nach einem ereignisreichen und heißen Sommer freuen sich die Kinder, Eltern und Betreuer jetzt schon auf die Stadtranderholung 2016.

Stadtranderholung 2014

Nach einem Jahr Pause stand die Stadtranderholung 2014 wieder unter der Leitung von Nils Kaminski. Mehr als 160 Kinder und Jugendliche nutzten das Angebot, das sich aus Spiel-, Sport- und Kreativangeboten sowie aus Ausflügen zusammensetzte.

Insgesamt waren über 22 Betreuer im Alter von 16 – 38 Jahren, 4 Küchenhelfer und 2 Leitungspersonen während der Maßnahme im Einsatz. Die Kinder waren nach Alter in Gruppen eingeteilt. Jeder Kindergruppe von etwa 20 Kindern standen zwei bis drei Betreuer zur Verfügung. Zusätzlich waren weitere Betreuer als „Springer“ im Einsatz. Die Gruppe der Jugendlichen war eine integrative Gruppe, an der - in Kooperation mit der Lebenshilfe, Koblenz - vier Jugendliche mit Behinderung teilnahmen.

Zur Vorbereitung der Betreuer wurden im Mai und Juli 2014 insgesamt drei Vorbereitungswochenenden durchgeführt. Hierbei wurden die Betreuer in Themen wie den rechtlichen Grundlagen, Gruppendynamik, Spielepädagogik oder Erlebnispädagogik geschult. An einem der Wochenenden wurde ein großer Erste-Hilfe-Kurs in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.

Ausflugsziele in diesem Jahr waren unter anderem der Zoo Neuwied, das Freibad Bendorf, der Wasserspielplatz in Koblenz oder das Piratenland in Neuwied. Weiterhin gab es an ausgewählten Tagen ein Kreativangebot eines Schreiners. Wasserschlachten, Sportolympiade, Besuche des Spiel- und Sportmobiles der Sportjugend, sowie die Vorbereitung und Durchführung des Festungsfestes ergänzten das Programm.

Ein besonderes Highlight war die Unterstützung der Betreuer durch eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Ausland. Sie kamen aus Russland, der Ukraine, Armenien, Serbien und Frankreich und unterstützen die Arbeit mit den Kindern über drei Ferienwochen.